ALLES ZUM THEMA WORDPRESS


Ohne das Können eines Programmierers war es früher praktisch unmöglich, eine eigene Webseite auf die Beine zu stellen. Erst mit WordPress gelang dem Otto Normalnutzer, seine Vision einer Webseite in Wirklichkeit umzusetzen, was im Laufe der Jahre durch neue, bessere Tools immer einfacher und besser wurde. Mittlerweile kann man sogar bei WordPress eine Theme Wartung durchführen.

Heute ist ein Viertel der gesamten Webseiten mit CMS von WordPress entstanden und das ist ein Indiz für die Beliebtheit dieser Software. Klar, es gibt Konkurrenz, die Hostingdienste auf der Softwarebasis von WordPress anbieten. Es ist jedoch für sie sehr schwer, eine echte Gefahr für WordPress mit seinen Plugins, Themes, seinem Know-How zu werden. Außerdem ist das Ökosystem enorm groß, was sich in den regelmäßigen Updates aller Art niederschlägt, und die Preise sind einfach im Vergleich unschlagbar.

Diesen Fakten entsprechend liegt nichts näher, als mit WordPress seine eigene Webseite zu erstellen. Allerdings muss man sich im Vorfeld über einiges im Klaren sein, um nicht mit geplatzten Träumen frustriert aufzuhören. Eine Internetseite betreiben heisst, sie immer mit dem der Zielgruppe angepassten Inhalt zu füllen, die passenden Plugins, Themes richtig einzubauen, ganz zu schweigen von den Sicherheits-Plugins, administrativen Aufgaben und der Wartung, die man übrigens einem Drittanbieter überlassen kann.

In diesem Beitrag schauen wir uns kurz einige Punkte an, auf die es bei einer erfolgversprechenden Webseite auf WordPress ankommt.

Design: Welches Theme?

Sich auf ein Theme festzulegen, ist wahrscheinlich eine der schwersten Entscheidungen überhaupt. Erstens ist die Auswahl einfach zu überwältigend und das macht diese Sache eben noch schlimmer. Zweitens sollte die Auswahl des Themes zum Gesamtbild der Webseite passen und die nötigen Funktionen bieten.

Meine Empfehlung: Klar ist Optik wichtig, aber man wäre gut beraten, auch auf die Qualität der Themes zu achten. Besonders wichtig ist es übrigens, wie das Theme auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones aussieht. Später im Problemfall wird es schwierig, sich wegen Technik und Geschmack von dem einmal angelegten Theme zu verabschieden und sich ein Neues auszusuchen zu müssen.

Plugins: Welche Eigenschaften und Funktionen sind unabdingbar?

SEO, Kommentare, Galerien, Analytics, Sicherheit, Wartung sind nur einige Bestandteile einer Webseite, die mir auf den ersten Blick einfallen. Und für alle gehört jeweils ein passendes Plugin installiert. Da steht man jedes einzelne Mal vor der Qual der Wahl.

Meine Empfehlung: Auch bei Plugins steht Qualität an vorderster Front. Es ist nicht zu vergessen, dass Plugins nicht selten ungewollte Seiteneffekte und Wechselwirkungen untereinander haben. Außerdem müssen die meisten Plugins nach dem Einspielen eingestellt werden, was auch mitunter sehr kompliziert werden kann. Es gibt unter anderem auch Plugins, deren Konfiguration ein wenig Fachwissen verlangt.

Hosting: WordPress oder ein anderes?

Die Frage des Hostings ist sicherlich das mit Abstand langweiligste Thema, aber dennoch wichtig. Es gibt hier zwei Alternativen: WordPress oder ein anderer Hoster? Die einfachste Lösung ist WordPress. Es wird regelmäßig mit Updates versorgt und verschiedene Plugins und Themes stehen einem zur Verfügung. Zudem kann man je nach ausgewähltem Paket flexibel bezahlen. Besser geht’s kaum! Jedoch kann man viele Themes, Plugins und Codes auf dieser CMS-Software leider nicht benutzen. Es liegt ja auf der Hand, die Betreiber wollen mit eingeschleppten Bugs nichts zu tun haben.

Meine Empfehlung: Hier bestimmt Individualität die Wahl. Je nach Bedarf und der Art der Webseite sollte man sich entscheiden.